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Reinhard Preßl
Emmerting
10. Dezember 2018, 3:19 am
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Holz streichen – Wie macht man es richtig !

Holzschutz- Lack/ Lasur auf wässriger Basis                                                                                             Moderne Lacke / Lasuren für Außenbauteile aus Holz sind heutzutage wässrig. Sie sind somit wasserverdünnbar und damit auch umweltfreundlich. Unabhängige Testinstitute sprechen auch von der Ebenbürdigkeit gegenüber den organisch- lösungsmittelhalten Produkten.

Vorarbeiten:                                                                                                                                                     Reinigen Sie die zu streichenden Flächen gründlich. Das Holz muss trocken*, sauber, fest und fettfrei sein. Abblätternde Altanstriche sind zu entfernen, Schäden sind mit Spachtelmasse auszugleichen.                     Schleifen Sie stark verwitterte Holzflächen bis auf die tragfähige Schicht ab (immer in Maserungsrichtung schleifen). Ist das Holz bereits mit einer tragfähigen Lackschicht versehen, dann schleifen Sie mit einem Schleifpapier (180er bis 240er Korn) diese an. (Atemschutzmaske gegen Feinstaub benutzen)                    Grundieren Sie rohes Holz – Erstanstrich. Das ist sehr wichtig! Die Grundierung ist dünnflüssig, dringt damit tief in das Holz hinein und hat die Aufgabe holzzerstörende Mikroorganismen und Pilze zu verhindern, sowie hydrophobierend (wasserabweisend) und flexibel zu wirken. Aufbringmenge ca. 250 ml/m².                             * Die Holzfeuchtigkeit (< 20%) spielt für das Eindringvermögen und damit der Verankerung (Haftung) der Grundierung zum Holz eine entscheidende Rolle. Je trockener das Holz ist, desto leichter kann die Grundierung eindringen.

Werkzeug:                                                                                                                                                        Acrylpinsel° (Rund- bzw. Flachpinsel) mit einer Mischung aus Naturhaar und Kunststoffborste oder Farbrollen eignen sich für wässrige Lacke und Lasuren am besten.

Streicharbeiten:                                                                                                                                               Streichen Sie die Ecken und Kanten zunächst mit einem Rundpinsel. Größere Flächen können dann mit einem Flachpinsel oder einer Rolle ansatzfrei weiterlackiert werden.                                                              Streichen Sie lieber den wässrigen Decklack zweimal dünner ( Wasserzugabe ca. 10%) als einmal dick      Reinigen Sie das Werkzeug nach Beendigung Ihrer Arbeiten einfach gründlich mit warmen Wasser. Bei Unterbrechungen stecken Sie die Rolle oder Pinsel in eine Plastiktüte um es vor Trocknung zu schützen. Ist die Rolle oder der Pinsel einmal eingetrocknet, auch nur teilweise, dann ist das Werkzeug nicht mehr zu gebrauchen.

° Pinsel mit reiner Naturborste (Chinaborste) sind nur für Lösungsmittellacke (z.B Alkydlacke) geeignet.